Geschichten von Heimweh und Fernweh – Die 17-jährige Martha wandert nach Amerika aus

Bald 100 Jahre ist es her: Martha ist 17 als sie beim Wäschewaschen sagt: „Mama, ich wandere nach Amerika aus!“. Tausende Menschen verlassen jedes Jahr ihre Heimat um ihr Glück in der Ferne zu suchen. Warum lassen Menschen ihr zu Hause hinter sich und wandern aus?
Wie fühlen diese Menschen sich vor der Abreise? Und was erwartet Auswanderer in ihrer neuen Heimat? Wir begeben uns auf die Spuren der Auswanderin Martha, die 1923 nach Amerika aufgebrochen ist. Die Reise führt von Marthas Heimat Bremerhaven bis zur Freiheitsstatue von New York – und wieder zurück.
Zwischen alten Passagierlisten und Kisten mit vergilbten Fotos sind spannende Geschichten aufgetaucht. Zum Beispiel die von der Pferdebürste, die Martha auf ihrer gesamten Reise begleitet hat. Von Zeiten, in denen in Deutschland ein Brot eine Million Mark gekostet hat. Vom Gefühl, plötzlich an zwei Orten zu Hause zu sein. Und natürlich von Friedrich, Marthas heimlicher großer Liebe…